Stoppt das Massaker in Kurdistan!

Linke Organisationen und Parteien aus Rosenheim rufen für Samstag, den 16.April 2016 auf zu einer Demonstration „Stoppt das Massaker in Kurdistan“. Sammlungspunkt ist ab 12.00 Uhr der Bahnhofsvorplatz.

In ihrem Aufruf verurteilen die Veranstalter_innen die türkische Militärintervention in Nordkurdistan, in deren Folge bereits hunderte Zivilist*innen umgebracht und viele Ortschaften verwüstet wurden. Recep Erdoğan lasse Oppositionelle und unliebsame Journalist*innen willkürlich verhaften und unterstütze zugleich den „Islamischen Staat“. Kritisiert wird auch die Europäische Union: Sie wolle sich selbst Menschenrechte missachtend der Flüchtlingsproblematik entziehen und sehe im Gegenzug bereitwillig darüber hinweg, wie die Türkei zu einem Polizeistaat ausgebaut wird.

Zugleich hegen die linken Aktivist*innen allerdings große Hoffnung in die demokratische Autonomie, die in Nordkurdistan und Rojava (syrisches Staatsgebiet) ausgerufen wurde. Besonders hervorgehoben werden die Leistungen der Jugend und der Kampf der sich selbst befreienden Frauen*, der sich jetzt auch auf andere Teile der Region verbreitert.

Der Aufruf ist initiiert durch das Linke Zentrum in Selbstverwaltung „Z“, den Rosenheimer Kreisverbänden von Linkspartei und DKP sowie der Demokratischen Jugend AGIR und der infogruppe.

Dokumentarfilme zum Thema Antisemitismus

Am So, 02.11.14 werden im Rosenheimer Z (Innstr. 45a) die beiden Dokumentarfilme „Der ewige Sündenbock“ und „Antisemitismus heute – wie judenfeindlich ist Deutschland“) vorgeführt.
In „der ewige Sündenbock“ wird die Geschichte der Feindschaft gegenüber Juden thematisiert. Der Film ist eine Bestandsaufnahme von historischen den Ursprüngen bis hin zur Gegenwart. Die ARD-Dokumentation „Antisemitismus heute“ stell hingegen die Frage, wie sieht es heute mit der Judenfeindlichkeit in Deutschland aus? Um diese Frage zu beantworten, machen sich drei Autoren auf eine Reise durch Deutschland. Sie beleuchten Hintergründe und Motivationen judenfeindlicher Gesinnungen in ganz unterschiedlichen Teilen der Gesellschaft.
Die Filmvorführung beginnt um 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei. Organisiert wird die Veranstaltung von der infogruppe rosenheim im Rahmen der europaweiten Kampagne „Remember – It happened then – It Happens again“ rund um den „International Day Against Fascism and Antisemitism statt“. Weitere Informationen zu der Kampagne gibt es im Internet unter: http://dayagainstfascism.eu/

New cAge -Esoterik 2.0 -Wie sie die Köpfe leert und die Kassen füllt (Vortrag)

Vortrag: New cAge -Esoterik 2.0 -Wie sie die Köpfe leert und die Kassen füllt

Referent: Mag. Johannes Fischler

Wann: So, 19.10.2014 -19:00 Uhr

Wo: Z linkes Zentrum in Selbstverwaltung, Innstr45a. Rosenheim, www.z-rosenheim.net

 

Allein in Deutschland setzt die Esoterikindustrie geschätzte 20 bis 25 Milliarden Euro pro Jahr um. Räucherstäbchen und Alternativ-Chic waren gestern die Branche ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und bedient sich professioneller Geschäftsmodelle und moderner Marketingstrategien, um potenzielle Kunden anzusprechen.
Ob Engelsfestivals, Energiekristalle oder esoterische Selbstfindungsseminare: Der Psychologe und Esoterikexperte Johannes Fischler fühlt der Marketingdramaturgie kritisch auf den Zahn und macht so die Mechanismen der Szene transparent.
Anschauliche Vergleiche mit der bunten Markenwelt internationaler Konzerne, spannende Undercover-Recherchen und erschütternde Berichte von Aussteigern und Betroffenen verdeutlichen die Schattenseiten einer boomenden Industrie, für deren Verlockungen wir anfälliger sind als wir denken. Dabei verwendet der Psychologe in seiner „schonungslose Abrechnung mit der Branche“ (Psychologie Heute) zahlreiche Beispiele aus Rosenheim (u.a. die „Kryonschule“), denn „spirituell gesehen ist in Rosenheim“ laut Fischler „ die Hölle los!“ (Fischler, 2013, S. 60). Am So, 19.10.2014 kommt der Autor nach Rosenheim und stellt sein Buch vor. Die Veranstaltung im Z (linkes Zentrum in Selbstverwaltung, Innstr45a. Rosenheim, www.z-rosenheim.net) beginnt um 19:00 Uhr. Der Eintritt, zu dem von der infogruppe rosenheim in Kooperation mit dem Kurt Eisner Verein organisierten Vortrag, ist frei.

Weitere Infos: http://newcage.wordpress.com

“Noise and Resistance” im Rosenheimer „Z

Am So, 03. November 2013 zeigt die infogruppe rosenheim den Dokumentarfilm “Noise and Resistance” im Rosenheimer „Z“ (Innstr.45a). Dieser Film von Francesca Araiza Andrade und Julia Ostertag gibt einen Einblick in eine internationale Szene, die sich dem Kommerz und Konsum des modernen Lebens widersetzt. Hausbesetzer, Gewerkschaftskämpfer und Aktivisten in ganz Europa, die sich nicht nur über die Punk-Musik definieren, aber ihrer Lebenseinstellung dadurch Ausdruck verleihen. Was manchen nur als Lärm und Störung gilt, machen sie als vitale Artikulation des Widerstands deutlich: Punk ist hier weder Modeerscheinung noch verstaubtes Relikt der Vergangenheit, sondern der lebendige Ausdruck eines Lebensgefühls. Die beiden Regisseurinnen begeben sich mitten hinein in eine höchstlebendige und pulsierende, eine aufbegehrende und selbstbewusste Szene. Ob Hausbesetzer aus Barcelona, Antifaschisten in Moskau, niederländische Gewerkschaftskämpfer, die Aktivisten des englischen CRASS – Kollektivs, queere Wagenplatzbewohner aus Berlin oder Punkgirl-Bands in Schweden – immer ist die Musik eine kollektive Selbstbehauptung, ein vertontes Nein, dessen Losung “Do it yourself!” zur lautstarken Internationale des 21. Jahrhundert geworden ist. “Noise and Resistance” ist eine inspirierende Reise durch Europas Utopia der Gegenwart, an subkulturelle Sehnsuchtsorte, wo aus Unabhängigkeit Gemeinschaft entsteht – und der beste Punk-Sound, den man seit Jahren gehört hat.
Die Filmvorführung beginnt um 19.00 Uhr im Linken Zentrum in Selbstverwaltung, Z, in der Innstraße 45a. Das Z hat ab 18:00 Uhr als Infoladen geöffnet und ab 18.30 Uhr gibt es veganes Essem im Rahmen der SoKü. Weitere Infos zum Film gibt es unter: http://www.noise-resistance.de/

Veranstaltungen zum Thema Antiziganismus

Am Sonntag den 06. Oktober zeigt die infogruppe rosenheim um 19 Uhr den Dokumentarfilm „Newo Ziro – Neue Zeit“. Am 20. Oktober wird Roswitha Scholz zur selben Zeit zum Thema „Der „Zigeuner“ in der Arbeitsgesellschaft“ referieren.

Im Dokumentarfilm „Newo Ziro – Neue Zeit“ geht es um vier beeindruckende Menschen, Sinti in Deutschland. Sie haben kein leichtes Leben. Einer der Akteure, Bawo Reinhardt will, dass sie selbstbewusst für ihre Bildung und ihren Platz in der Gesellschaft kämpfen. Seine Enkelin Sibel macht bald ihr Abitur und hat drei schwarze Gürtel in Kung Fu. Ihr Vorbild ist ihr Onkel Lulo Reinhardt, der jahrelang gekämpft hat, um heute als anerkannter Musiker zu leben. Sascha Reinhardt, der mit seinem Festival die Musik der Sinti und Roma auf die Bühne bringt, bleibt skeptisch, ob das mit der Integration klappt. Zu viele Benachteiligungen nach wie vor.
Und diese Integration, was soll sie bedeuten – dass sie ihre Traditionen und Identität aufgeben und so leben wie alle? Wie können sie ihre Kultur und Sprache in unserer Gesellschaft behaupten, die immer gesichtsloser wird? Sich abschotten oder sich öffnen – mit der Gefahr, das Eigene zu verlieren? Noch ist die Gemeinschaft stark in ihrer Kultur, doch wie sieht der Weg des Einzelnen aus? Das zwischen verschiedenen Kulturen wandernde Mädchen Sibel bringt ihr Lebensgefühl auf den Punkt: „Vom Sindh bis an den Rhein war es ein langer Weg. Heute ist unsere Heimat hier. NEWO ZIRO heißt NEUE ZEIT. Wie wird unsere Zukunft aussehen?“

Am 20. Oktober wird die Nürnberger Publizistin und Autorin Roswitha Scholz zum Thema Antiziganismus und „Der “Zigeuner” in der Arbeitsgesellschaft“ referieren. Antiziganismus ist ein weit verbreitetes Phänomen. In nahezu allen Staaten Europas werden Menschen als “Zigeuner” diskriminiert und oft verfolgt. In dem Vortrag werden antiziganistische Tendenzen im Zusammenhang mit neuzeitlichen Disziplinierungs-Prozessen und der Herausbildung der Arbeitsgesellschaft sowie deren Bedeutung heute, wenn abstrakte Arbeit obsolet wird und u.a. Hartz IV -Zwangsmaßnahmen und Billiglohn drohen, analysiert. Dabei werden auch Differenzen und Parallelen zwischen Antiziganismus und Antisemitismus aufgezeigt.

Beide Veranstaltungen beginnen um 19.00 Uhr im Linken Zentrum in Selbstverwaltung, Z, in der Innstraße 45a und werden in Kooperation mit dem Kurt Eisner Verein organisiert.

Mo, 28.01. | 20 Uhr | Infoveranstaltung Studiengebühren

Noch bis Mittwoch, 30.01.13 läuft die Eintragungsfrist für das Volksbegehren Studiengebühren – 10% aller Wahlberechtigten müssen für das Gelingen bis dahin den Weg in die Rathäuser gefunden haben. Das Linke Zentrum in Selbstverwaltung, Z, bietet für bislang Unentschlossene am kommenden Montag, 28.01., ab 20.00 Uhr eine Informationsveranstaltung in der Rosenheimer Innstraße 45a an.
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Veranstaltungsreihe zu „Krisen“ startet im „Z“

„Z“-NutzerInnen organisieren gemeinsame Reihe

Attac Rosenheim begrüßt den Start der Veranstaltungsreihe „Krisen“ im Rosenheimer „Z“, Innstr. 45a. Initiiert wurde die Reihe von den NutzerInnen des „Z“, um in einer gemeinsamen Reihe die derzeitigen globalen Krisen zu analysieren.

Am Donnerstag, dem 24.5. startet die Reihe um 19 Uhr mit „Weltwirtschaftskrise 2008-2012“, einem Vortrag von Leo Mayer vom Institut für Sozial-Ökologische Wirtschaftsforschung München (Veranstalterin: DKP). Gleich am nächsten Tag, dem 25.5., setzt Juma-Film um 20 Uhr fort mit „Prinsessa“, dem illusionslosen Portrait einer Berliner Mädchengang, als Teil 6 der Filmreihe „Starke Frauen!?“.

Die Reihe geht in den nächsten Monaten weiter, wenn z.B. Attac über „Klima-Killer Konzerne“ referiert, Greenpeace über „Die alltägliche Krise unserer Lebensmittel“, die Infogruppe über das „M31-Bündnis“, Die Linke über den „Fiskalpakt“ oder die Gewerkschaft NGG über „Prekäre Beschäftigung“. Juma-Film begleitet die Reihe mit Independent-Filmen US-amerikanischer Filmemacherinnen über den Überlebenskampf von Frauen am Rande der Gesellschaft.

Justus Dallmer, Sprecher von Attac Rosenheim, begründet die Reihe: „Ob Klimakrise, Nahrungs-, Energie- oder Weltwirtschaftskrise, ob Postdemokratie oder individuelle Armut, an Notlagen herrscht weltweit kein Mangel. All diesen Krisen gemeinsam ist, daß im herrschenden System die Verursacher von Krisen profitieren, während die Politik unter dem Vorwand so genannter ‚Krisenbekämpfung‘ die Krisen verschärft, Demokratie und Sozialstaat abbaut und weiter von Arm zu Reich umverteilt. Mit der Reihe wollen wir zeigen, daß diese Politik keineswegs so ‚alternativlos‘ ist, wie sie von Politik und Medien dargestellt wird.“

Sonntag: „ Oskar Maria Graf Lesung im Z “

Rosenheim (re). Am Sonntag, den 09. Oktober findet im „Z – linkes Zentrum in Selbstverwaltung“ (Innstr. 45a, ehem. Buchhandlung Irrlicht) eine Oskar Maria Graf Lesung statt. Zu hören gibt es Texte aus – Oskar Maria Graf, “Wir sind Gefangene” und “1918-1933 – Gelächter von außen”. „Sonntag: „ Oskar Maria Graf Lesung im Z ““ weiterlesen

„Z“- Linkes Zentrum eröffnet in der Rosenheimer Innstraße

Rosenheim (re). Im Oktober eröffnet in der Innstraße 45a das „Z“, ein „linkes Zentrum in Selbstverwaltung“, so die Selbstbezeichnung. Mit einem politischen und kulturellen Programm will eine Gruppe engagierter Aktivist_innen den ehemaligen Buchladen „Irrlicht“ wieder mit Leben füllen. Am Eröffnungswochenende, vom Freitag, dem 7.10. bis Sonntag, dem 9.10., stehen eine Filmvorführung („Z“), ein Fest und eine Oskar Maria Graf-Lesung auf dem Programm. „„Z“- Linkes Zentrum eröffnet in der Rosenheimer Innstraße“ weiterlesen