Datum/Zeit
Date(s) - 01/02/2026
19:00 - 21:00
Veranstaltungsort
Z - Linkes Zentrum in Selbstverwaltung
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Jeden ersten Sonntag im Monat wird unter dem Titel „Der politische Film“ im Z ein Film gezeigt. Verschiedene Gruppen wechseln sich mit der Organisation ab. Beginn ist 19:00 Uhr – der Eintritt ist frei.
Am So, 01.02.26 zeigt der RA Rosenheim den Film „Rosa Luxemburg“ von Margarethe von Trottas. Ein einfühlsames und preisgekröntes Porträt der radikalen Friedenskämpferin ist ein wichtiges Stück deutscher Zeitgeschichte!
Inhalt:
Alles, was Rosa Luxemburg wollte, war ein glückliches Leben. Doch die gesellschaftlichen Zustände um 1900 fordern den Gerechtigkeitssinn der Pazifistin heraus. Sie mischt sich ein ins politische Geschehen und avanciert zur populärsten Verfechterin eines humanen Sozialismus. Die Kompromisslosigkeit der couragierten Revolutionärin passt nicht ins Parteikonzept der SPD, nach ihrem Ausschluss bleiben Rosa nur noch ihre Mitstreiter Clara Zetkin und Karl Liebknecht. Gefängnisaufenthalte, Prozesse und politische Unruhen bestimmen ihre letzten Lebensjahre. 1919 werden die KPD-Begründer Luxemburg und Liebknecht von der Reichswehr heimtückisch ermordet.
Terminvorschau:
So, 01.03.26 zeigt die Geschichtswerkstatt „Wir dürfen es nicht vergessen„Der Dokumentarfilm porträtiert die Hamburgerin Antje Kosemund, die 1928 geboren wurde und in einer Arbeiterfamilie aufgewachsen ist. Ihr Vater wurde im Mai 1933 durch die Gestapo verhaftet, ihre Mutter starb früh und ihre Schwester Irma fiel dem »Euthanasie«-Mordprogramm der Nazis zum Opfer. Im Gespräch mit ihr erscheinen Menschen, Orte, Straßen und Gebäude. Sie alle erzählen ihre Geschichte vom kommunistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus und von einer Spur im Vernichtungsprogramm der Aktion T4, die bis nach Wien führt. Antje Kosemunds Erinnerungen sind Zeugnis eines widerständigen Lebens und ein Dokument gegen das Vergessen.