Datum/Zeit
Date(s) - 01/02/2026
19:00 - 21:00
Veranstaltungsort
Z - Linkes Zentrum in Selbstverwaltung
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Jeden ersten Sonntag im Monat wird unter dem Titel „Der politische Film“ im Z ein Film gezeigt. Verschiedene Gruppen wechseln sich mit der Organisation ab. Beginn ist 19:00 Uhr – der Eintritt ist frei.
Am So, 01.02.26 zeigt der RA Rosenheim nicht den ursprünglich angekündigten Film „Rosa Luxemburg“ von Margarethe von Trottas, sondern aufgrund der aktuellen Ereignisse den Kobanê Film (2023).
Als Zentrum der Region Rojava hat die Stadt Kobanê immense Bedeutung für die kurdische Bevölkerung. 2014, auf dem Höhepunkt seiner Macht und mit der Kontrolle über die Hälfte von Syrien und Irak, belagert der IS die Stadt. Durch den Widerstand der Selbstverteidigungskräfte YPG und YPJ wurde Kobanê weltweit zu einem Symbol der Hoffnung. Der Film folgt dem Leben von Zehra, einer 32-jährigen Kämpferin. Als der Kommandant ihrer Einheit die Flucht ergreift, übernimmt sie die Führung. Mit hohem Einsatz gelingt es den kurdischen Streitkräften, die Belagerung von Kobanê gegen die militärische Übermacht des IS zu durchbrechen und die Stadt zu befreien.
Vorprogramm:
16:00 Uhr Salingarten in Rosenheim: Demonstration: STOPPT DEN KRIEG GEGEN ROJAVA!- STOPPT DIE ISLAMISTISCHE AGGRESSION! → https://z-rosenheim.org/events/stoppt-den-krieg-gegen-rojava-2/
ca. 18:30 Vortrag (von Klassenbildung) über die aktuelle Situation in Rojava
Terminvorschau:
So, 01.03.26 zeigt die Geschichtswerkstatt „Wir dürfen es nicht vergessen„Der Dokumentarfilm porträtiert die Hamburgerin Antje Kosemund, die 1928 geboren wurde und in einer Arbeiterfamilie aufgewachsen ist. Ihr Vater wurde im Mai 1933 durch die Gestapo verhaftet, ihre Mutter starb früh und ihre Schwester Irma fiel dem »Euthanasie«-Mordprogramm der Nazis zum Opfer. Im Gespräch mit ihr erscheinen Menschen, Orte, Straßen und Gebäude. Sie alle erzählen ihre Geschichte vom kommunistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus und von einer Spur im Vernichtungsprogramm der Aktion T4, die bis nach Wien führt. Antje Kosemunds Erinnerungen sind Zeugnis eines widerständigen Lebens und ein Dokument gegen das Vergessen.