Willkommen beim

Z - Linkes Zentrum in Selbstverwaltung

Innstraße 45a 
83022 Rosenheim
z.rosenheim@yahoo.de
Antrag auf  Fördermitgliedschaft
Z-Facebook
Bibliothek_A


Inhalt
Adressen
Rosenheim Nazifrei



Reds

Filmabend zum 100sten Jahrestag der Oktoberrevolution, 1917 - 2017

15.10.2017, Sonntag, 19:00 Uhr

Reds - 2. Teil
Fortsetzung vom 1.10.

Die Oktoberrevolution war von gewaltiger Bedeutung für den Verlauf der Geschichte Russlands und der ganzen Welt. Sie war ein gigantischer Schritt voran, der es Russland erlaubte, sich von einem zurückgebliebenen Agrarland mit einer fast ausnahmslos des Lesens und Schreibens unkundigen Bevölkerung, in eine große Industriemacht zu verwandeln, die es in der Folge vermochte, dem Hitlerfaschismus das Rückrat zu brechen, auf Augenhöhe mit den führenden Weltmächten zu konkurrieren und den Kolonialismus beenden zu helfen.

Zur Erinnerung zeigen wir den Film "Reds" aus dem Jahr 1981. Warren Beatty spielt darin John Reed, einen US-amerikanischer Journalisten und Begründer der kommunistischen Partei der USA. John Reed Kämpft für die Rechte von streikenden Arbeitern und schreibt über die mexikanischen Revolution und ist Kriegsberichterstatter des Ersten Weltkrieg in Europa. Im August 1917 reist er als Korrespondenten nach Russland und erlebt die Oktoberrevolution aus nächster Nähe im Kontakt mit vielen namhaften Revolutionären.

Im April 1918 kehrt er in die USA zurück und schreibt sein berühmtes Buch "Zehn Tage, die die Welt erschütterten" mit einem Vorwort von Lenin. Als Reed vom Obersten Gerichtshof der USA des Hochverrats angeklagt wurde, flüchtete er im Oktober 1919 in die Sowjetunion. 1920 erkrankte er an Typhus und starb wenige Tage vor seinem 33. Geburtstag.

Er gehört zu den wenigen US-Amerikanern, die ein Ehrengrab in Moskau an der Kremlmauer zwischen anderen prominenten Kommunisten erhielten. "Zehn Tage, die die Welt erschütterten" diente 1928 als Vorlage zu Eisensteins bahnbrechendem Stummfilm "Oktober. Zehn Tage, die die Welt erschütterten".


Veranstalter: DKP



KEIN SCHLUSSSTRICH!- Der NSU, die BRD und der rassistische Normalzustand (Vortrag)

8.10.2017, Sonntag, 19:00 Uhr

Zwischen 1999 bis 2011 beging der NSU drei Bombenanschläge und zehn Morde, darunter neun an migrantischen Kleinunternehmern, sowie zahlreiche Banküberfälle. Erst im Jahr 2011 enttarnte sich die nationalsozialistische Terrorgruppe durch den Selbstmord von Böhnhart und Mundlos selbst. Zwar war der NSU das Werk von militanten Neonazis, ohne die Verwicklungen des Verfassungsschutzes, den Rassismus in Polizei und Gesellschaft hätte es ihn jedoch nie in dieser Form gegeben. Es gilt daher jene Faktoren zu analysieren, die dazu geführt haben, dass der NSU seine neonazistischen Terrorakte begehen konnte. Inwieweit bestehen die gesellschaftlichen Verhältnisse, die den NSU möglich gemacht haben, auch nach dessen Auffliegen fort? Außerdem soll es dem Vortrag um offene Fragen, den Prozess und die Aktionen am Tag der Urteilsverkündung gehen.

Veranstalter: contre la tristesse



Fronten - Krimilesung und Gespräch mit dem Autor Leonhard F. Seidl

12.10.2017, Donnerstag,
19:30 Uhr

Am Donnerstag, dem 12. Oktober, kommt der Schriftsteller Leonhard F. Seidl nach Rosenheim und liest aus seinem aktuellen Krimi „Fronten“.

Das Buch, erschienen bei Edition Nautilus, ist ein Kriminalroman nach einem wahren Fall: Ein bosnischer Waffensammler läuft Amok, ein »Reichsbürger« sinnt auf Rache und eine muslimische Ärztin gerät zwischen die Fronten.

Die kurdische Ärztin Roja Özen ist vorbildlich integriert in der oberbayerischen Kleinstadt Auffing. Doch dann erschießt der Bosnier Ayyub Zlatar, als Kind aus Srebrenica geflohen, auf der Wache drei Polizisten – und verschont die anwesende Roja. Alles sieht nach einem Anschlag des IS aus. Roja wird als Komplizin verdächtigt, verliert Patienten, Mann und Freunde.

Markus Keilhofer, aufgewachsen bei seinen Großeltern, fanatischen »Reichsbürgern«, will Muslime für das Blutbad büßen lassen. Als er bewaffnet in eine Moschee stürmt, stellt Roja sich ihm in den Weg …

Geschickt verknüpft Seidl die Lebenswege der drei Protagonisten miteinander, die in einem packenden Finale aufeinandertreffen. Ein hochaktueller Kriminalroman über Rassismus und Fanatismus in einer Gesellschaft voller Angst und über den Mut, sich dem entgegenzustellen.

"Fronten" ist inspiriert von einem wahren Fall aus dem Jahr 1988. Im oberbayerischen Dorfen erschoss ein Mann aus Jugoslawien drei Polizisten, was eine Welle fremdenfeindlicher Reaktionen auslöste. Bis heute hält das Landratsamt Erding Schriftstücke über den Fall unter Verschluss.

Die Lesung mit anschließendem Gespräch beginnt um 19:30 Uhr im Rosenheimer linken Zentrum "Z" (Innstraße 45a). Der Eintritt ist frei. Veranstaltet wird der Abend von der Rosenheimer Gruppe des Netzwerks attac, unterstützt von der DKP und der Rosenheimer Bibliothek_A.




Aktuelles Programm

19.9.2017 Dienstag
19.30 Uhr Offenes Attac-Treffen.
Info Justus (Diskussion)

24.9.2017 Sonntag
18:00 Martha's (Essen für alle)
18:00 aktuelle Nachrichten? Den Wahlabend gemeinsam begehen, diskutieren, lachen oder weinen...
(bislang geplant von Martha's, weitere Mitveranstalter sind willkommen!)

25.9.2017 Montag
18.30 Uhr Offenes Greenpeace-Treffen.
Info Justus (Diskussion)

28.9.2017 Donnerstag
19:00 Gruppenabend der DKP

1.10.2017 Sonntag
18:30 Martha's (Essen für alle)

19:00 Der politische Film 
Reds
Filmabend zum 100sten Jahrestag der Oktoberrevolution, 1917 - 2017
Veranstalter: DKP

4.10.2017 Mittwoch
Treffen Initiativkreis | 19 Uhr
Kontakt: migro@rocketmail.com

5.10.2017 Donnerstag
19:00 Z-Plenum

8.10.2017 Sonntag
KEIN SCHLUSSSTRICH!- Der NSU, die BRD und der rassistische Normalzustand (Vortrag)
Veranstalter: contre la tristesse

9.10.2017 Montag
18.30 Uhr Offenes Greenpeace-Treffen.
Info Justus (Diskussion)

10.10.2017 Dienstag
Treffen der LINKEN. Kreisverband Rosenheim 19:00 - 21:00

11.10.2017 Mittwoch
19:30 Uhr Rosenheim nazifrei

12.10.2017 Donnerstag
19:00 Uhr Fronten - Krimilesung und Gespräch mit dem Autor Leonhard F. Seidl
Veranstalter:  
attac, unterstützt von DKP und Bibliothek_A

15.10.2017  Sonntag
Reds - 2. Teil, Fortsetzung vom 1.10.
Filmabend zum 100sten Jahrestag der Oktoberrevolution, 1917 - 2017
Veranstalter: DKP

17.10.2017 Dienstag
19.30 Uhr Offenes Attac-Treffen.
Info Justus (Diskussion)

23.10.2017 Montag
18.30 Uhr Offenes Greenpeace-Treffen.
Info Justus (Diskussion)

26.10.2017 Donnerstag
19:00 Gruppenabend der DKP

1.11.2017 Mittwoch
Treffen Initiativkreis | 19 Uhr
Kontakt: migro@rocketmail.com

2.11.2017 Donnerstag
19:00 Z-Plenum

5.11.2017 Sonntag
19 Uhr: Juma-Film zeigt: "Zwei Tage, eine Nacht".
https://de.wikipedia.org/wiki/Zwei_Tage,_eine_Nacht
http://www.alamodefilm.de/medium/detail/zwei-tage-eine-nacht.html
Justus (Diskussion)

13.11.2017 Montag
18.30 Uhr Offenes Greenpeace-Treffen.
Info Justus (Diskussion)

21.11.2017 Dienstag
19.30 Uhr Offenes Attac-Treffen.
Info Justus (Diskussion)

23.11.2017 Donnerstag
19:00 Gruppenabend der DKP

27.11.2017 Montag
18.30 Uhr Offenes Greenpeace-Treffen.
Info Justus (Diskussion)




Akzeptanz Beratung für Geflüchtete

jeden Freitag 16:00 -19:00 Uhr

Seitdem die Wohlfahrtsverbände von der Bayerischen
Staatsregierung aufgefordert wurden, eine individuelle
Rechtsberatung zu unterlassen und in Gruppenunterkünften
Werbung für die staatliche Rückführung platziert werden, sind
Abgelehnte, Geduldete, Zurückgeschobene und Irreguläre auf der
Suche nach Anlaufstellen. Akzeptanz! eV will so eine
Anlaufstelle in Rosenheim werden. Wir werden von Anwälten
unterstützt, bieten aber selber k e i n e Rechtsberatung an.

Zunächst prüfen wir, ob nicht doch ein RA zuständig ist und
ob eine hauptamtliche Fachstelle eher eingreifen kann.Nur wenn
eine echte Beratungslücke identifiziert werden kann, werden wir
aktiv. Unser Beratungsspektrum soll Einzelfallprüfungen,
Vermittlung an Fachstellen &- Beratung zur rechtlichen
Orientierung (≠ Rechtsberatung) umfassen.



Wer wir sind

Wir sind ein Zusammenschluss verschiedener politischer und sozial engagierter Einzelpersonen. Wir wenden uns gegen jegliche Form der Diskriminierung/Ausgrenzung und treten für eine befreite Gesellschaft ein. Wir wollen unsere (politische) Arbeit nicht durch staatliche Institutionen bestimmt sehen, weswegen Abhängigkeiten von staatlichen Geldern vermieden werden sollen und bei der Finanzierung und Umsetzung des Projekts die beteiligten Einzelpersonen im Vordergrund stehen. Parteien, Gruppierungen und Institutionen können nicht Teil des bestimmenden und entscheidenden Kollektivs sein. Wir sind immer offen für alle, die unsere Grundsätze akzeptieren (rechte Ideologien lehnen wir zum Beispiel kategorisch ab).

Unser Ziel ist es, einen offenen, freien und linksgerichteten Ort, das Z - linkes Zentrum in Selbstverwaltung, zu schaffen, zu betreiben und zu gestalten. Dies soll zur einer gesellschaftlichen Veränderung in Rosenheim und überall sonst beitragen. Das Z kann zum Beispiel für Treffen verschiedener Gruppen, politischer Vorträge, aber auch zum zwanglosen Zusammenhocken, Reden oder Feiern ohne Konsumzwang und für kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte genutzt werden. Die Nutzung ist variabel und nicht auf bestimmte Gruppen oder Zwecke festgelegt und wird, genau wie die gesamte Gestaltung des Z, durch die Interessen der Nutzer_innen, Beteiligten und interessierten Menschen bestimmt.

Das Zentrum wird durch ein Plenum geleitet, das sich aus allen im sozialen Zentrum beteiligten Menschen zusammensetzt. Neue Mitglieder können sich im Plenum vorstellen und werden von diesem aufgenommen. Das Plenum leitet das Zentrum und in ihm werden die Entscheidungen, nach Beratung (z.B. offene Diskussion, Arbeitskreise), per Konsensprizip getroffen.

Wenn Ihr (Sie) Interesse habt, schickt uns eine E-Mail oder kommt zu den Veranstaltungen.



15 x 5 = Solidarität – Linkes Zentrum sucht Fördermitglieder

Seit nunmehr fast vier Jahren gibt es das Z - ein linkes Zentrum in Selbstverwaltung in Rosenheim. Hier treffen sich Flüchtlinge ebenso wie  ihre Unterstützer_innen. Hier gibt es monatlich einen Politischen Film jenseits von Blockbustern, hier treffen sich linke und ökologische Parteien, NGO's, Gewerkschaften und Aktivist_innen und führen ihre Veranstaltungen durch.

Das alles ist nur deshalb möglich, weil wir sich das Z unabhängig von staatlichen Stellen getragen vom 
gemeinnützigen VKKW e.V. aus Fördermitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert. Doch damit könnte in absehbarer Zeit Schluss sein:
Wegen veränderter Rahmenbedingungen und zusätzlicher Kosten fehlen uns monatlich etwa 75€. Diese können zwar noch eine Weile noch aus Rücklagen heraus finanziert werden. Doch gibt es kaum mehr Möglichkeiten Veranstaltungen zu unterstützen oder Vorträge zu finanzieren.

Deshalb möchten wir unsere Basis verbreitern und suchen nach fünf bis fünfzehn Personen, denen ein Raum für linke Bildungsarbeit in Rosenheim wichtig ist und die uns deshalb mit 5€ bis 15€ im Monat fördern.
Einmalige Spenden wie regelmäßige Beiträge sind steuerabzugsfähig. Bei erst- und einmaligen Spenden bitte eine Adresse für die Bescheinigung angeben:

IBAN: DE48 4306 0967 2031 5923 01
BIC: GENODEM1GLS
Inhaber: VKKW e.V. 
Stichwort: Spende

Antrag auf  Fördermitgliedschaft